Wundversorgung

Moderne Wundversorgung: Wunden optimal versorgen

Offene Verletzungen müssen gereinigt, verschlossen und gepflegt werden – dieser Ablauf nennt sich Wundversorgung. Gerade Menschen mit Diabetes sollten Ihre Wunden gewissenhaft versorgen, um größere Probleme zu vermeiden. Neben einer gesunden Ernährung ist daher auch die richtige Versorgung von Wunden entscheidend.

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Was versteht man unter Wunderversorgung?

  • Reinigung offener Wunden
  • Verschließen der Wunden
  • Pflege der Wunden

Warum ist eine richtige Wundversorgung bei Diabetes wichtig?

Kleine Wunden wie eine Blase an der Ferse oder ein Schnitt mit dem Rasierer sind für Menschen ohne Diabetes kaum der Rede wert. Menschen mit Diabetes hingegen müssen auch kleinste Wunden im Blick behalten und die Heilung fördern – durch eine gesunde Ernährungsweise und eine gewissenhafte Wundversorgung. Wunden benötigen bei Menschen mit Diabetes länger für den Heilungsprozess.

Wieso ist das so? Wenn ein Schnitt über längere Zeit heilen muss, erhöht sich auch die Konzentration des Blutzuckers langfristig. Auf diese Weise können Nerven und Blutgefäße zu Schaden kommen und Krankheitserreger gelangen leichter in die Wunden, denn Menschen mit Diabetes besitzen häufig ein geschwächtes Immunsystem. So wird ein kleiner Schnitt schnell zu einer größeren Wunde, die sehr empfindlich ist.

Beugen Sie mit einer modernen Wundversorgung Entzündungen vor und helfen Sie den Verletzungen beim Abheilen. So lässt sich dauerhaft Wunden vorbeugen.

Offene Wunde: Pflaster drauf oder besser nicht?

Noch heute hört man häufig den Rat: „Wunden heilen am besten an der frischen Luft“, doch gerade bei Menschen mit Diabetes empfiehlt sich eine keimfreie Wundauflage. Auch bei kleinen Schürfwunden oder Schnittwunden sollten Sie diese zur Hand haben. Mit einer Wundauflage verhindern Sie, dass Krankheitserreger eindringen können und ihre Wunde kann gut geschützt heilen.

Wie versorge ich welche Wunde am besten?

Die Wundversorgung richtet sich nach der Art und Tiefe der Wunde. Bei größeren Wunden sollten Sie einen Arzt aufsuchen oder das verletzte Körperteil zunächst ruhigstellen und hochlagern, damit die Schwellung zurückgehen kann. Größere Wunden müssen zudem genäht werden.

Wie behandle ich Schürfwunden?

Waschen Sie die Wunde zunächst gründlich aus – am besten mit warmem Wasser oder mit Natriumchloridlösung, um alle Verschmutzungen zu entfernen. Im Anschluss legen Sie eine Wundauflage über die aufgeschürfte Hautfläche und polstern sie darüber mit Tupfern. Dann fixieren sie die Schichten mit einer Mullbinde oder einem Pflaster.

Ich habe mich geschnitten – Was nun?

Bei Schnittwunden sollten Sie zunächst die Blutung stillen, indem Sie zum Beispiel einen leichten Druckverband anlegen. Danach gehen Sie ähnlich wie bei Schürfwunden vor: Spülen Sie die Wunde mit warmem Wasser oder Natriumchloridlösung aus und verbinden Sie den Schnitt mit einer Wundauflage sowie Tupfer zur Polsterung.

Bei einem tiefen oder langen Schnitt oder bei einer Entzündung suchen Sie einen Arzt auf.

Wie behandle ich eine Verbrennung?

Wenn Sie sich verbrannt oder verbrüht haben, kühlen Sie die betroffene Körperstelle unter kaltem Wasser. Stechen Sie die Brandblase nicht auf, sondern legen Sie einen keimfreien Verband an. Bei größeren Verbrennungen suchen Sie einen Arzt auf.

Wie versorge ich Bisswunden?

Das Risiko einer Infektion ist bei Bisswunden besonders hoch. Sie sollten die Wunde zunächst ausspülen und desinfizieren. Suchen Sie im Anschluss einen Arzt auf.

Welche Hilfsmittel stehen mir bei der Wundversorgung zur Verfügung?

Für Ihre Wundversorgung stehen Ihnen mehrere Verbände und Wundauflagen aus unterschiedlichen Materialien, in verschiedenen Größen und von unterschiedlichen Anbietern zur Auswahl. So können Sie Ihre Wunden spezifisch behandeln und optimal versorgen.

Hydroaktive Gele und Verbände: für eine feuchte Wundbehandlung

Vor allem bei der Heilung von chronischen Wunden oder sekundär heilenden Wunden wird die sogenannte feuchte Wundbehandlung eingesetzt. Durch das feuchte Milieu wird verhindert, dass Keime in die Wunde gelangen oder dass sie austrocknet.

Setzen Sie Nekrosen und Fibrinbelege für die Feuchttherapie ein wie zum Beispiel das Hydrosorb Gel von Hartmann oder das Nu Gel von Systagenix.

Antiinfektiös wirkende und geruchsabsorbierende Wundauflagen

Zum Schutz vor einer Infektion können Sie besondere Wundauflagen verwenden, die antiinfektiös wirken und Gerüche absorbieren. Dazu zählen u. a. die Cutimed Sorbact Kompresse von BSN, Mepilex Ag von Mölnlycke oder Iodosorb Dressing von Smith & Nephew.

Bioaktive Wundtherapeutika stärken den Heilungsprozess

Das Wundmilieu wird durch sogenannte bioaktive Wundtherapeutika positiv beeinflusst. Sie können mehrere Tage auf der Wunde belassen werden, sollten aber nicht mit Desinfektionsmitteln kombiniert werden. Der Hersteller Urgo stellt beispielsweise bioaktive Wundtherapeutika her, die Sie als Ugo Start in verschiedenen Größen bestellen können.

Alginatverbände/Hydrofasern nehmen viel Flüssigkeit auf

Die Alginatverbände und Hydrofasern begünstigen ein feuchtes Wundmilieu und können viel Flüssigkeit aufnehmen. Die Wundfüller und Exudatmanager werden vor allem bei nässenden Wunden eingesetzt. Der Anbieter Convatec bietet beispielsweise Aquacel extra an und Medeco hat das Kliniderm Fiber im Angebot.

Polyurethan: Schaumverbände zur Wundabdeckung

Mit superabsorbierenden Wundauflagen sowie Schaumverbänden werden Wunden abgedeckt. Sie können große Mengen Flüssigkeit sicher aufnehmen und binden. Da die Auflagen nicht an der Wunde haften, lassen sich Verbände sehr gut wechseln. Entdecken Sie zum Beispiel das Hydro Tac von Hartmann oder das Tielle von Systagenix.

Wundgaze/Tülle: zur Herstellung von Verbänden

Mit Wundgaze stellen Sie Verbände für die Wundversorgung her. Sie können Gaze einlagig als Mullbinde und mehrlagig als Kompresse einsetzen. Von Mölnlycke finden Sie zum Beispiel das Mepitel und die Wundgaze von Urgo trägt den Namen Urgotül.

Hydrokolloide Verbände: für eine besonders schonende Reinigung

Die hydrokolloiden Verbände weichen die Nekrosen und Beläge sanft auf und fördern die Zellbildung. So ist eine besonders schonende Wundreinigung möglich. Die Anbieter Hartmann und Convatec haben verschiedene dieser Verbände im Sortiment.

Filmverbände ohne Saugkissen zur Wundabdeckung

Wer auf der Suche nach Folien (semipermeabel/semiokklusiv) ist, findet von 3M beispielsweise den Tegaderm Film und von Urgo den Optiskin Film. Sie sind sowohl wasser-, als auch bakteriendicht und teilweise sogar virendicht. Setzen Sie die Filmverbände bei nicht und gering exsudierenden Wunden ein.

Mullkompressen: weich und extrem saugstark

Mullkompressen können große Mengen Feuchtigkeit aufnehmen, sind luftdurchlässig und weich. Entweder kommen sie als Saugkompressen bei der Ersten Hilfe zum Einsatz oder für die Wundauflage. Von Hartmann erhalten Sie beispielsweise die Wundkompressen mit der Bezeichnung ES-Kompressen und der Anbieter Medeco stellt Ihnen die Klinion Compres als sterile oder unsterile Kompressen in verschiedenen Größen zur Verfügung.

Vliesstoff-Kompressen: aus enorm saugstarkem Material

Die Kompressen aus Vliesstoff wie die Klinion Compres von Medeco bestehen aus einem sehr saugstarken Material, wodurch sie sich perfekt für die Wundversorgung eignen.

Saugkompressen: für akute Wunden geeignet

Wer akute Wunden versorgen muss, die zum Beispiel durch eine Operation oder durch einen Schnitt entstanden sind, ist mit Saugkompressen gut beraten. BSN bietet Ihnen zum Beispiel die sterile Saugkompresse Cutisorb und von Medeco erhalten Sie die unsterile Kompresse Klinion Exsupad.

Verbandwatte/-zellstoff: gutes Saugvermögen

Verbandwatte benötigen Sie zur Reinigung der Wunde und Polsterung des Wundverbands. Medeco führt beispielsweise die Verbandwatte Klinisoft SY.

Fixierpflaster: zur Befestigung von Verbänden

Nutzen Sie ein Fixierpflaster um Verbände zu befestigen. Dank der starken Klebkraft halten die Pflaster sicher auf der Haut und dem Verband. Die Marke Medeco bietet Ihnen zum Beispiel das Kliniplast Silk 9 zum Fixieren an.

Gut verträgliche Fixier- und Kompressionsbinden

Aus dem Hause BSN, Hartmann, Medeco, Rogg und Urgo erhalten Sie hochwertige Fixier- und Kompressionsbinden, die gut hautverträglich sind. Mit ihnen können Sie Verletzungen optimal behandeln.

Stoma-Versorgung: Neutralisation von Gerüchen

Für die Stoma-Versorgung bietet Ihnen Urgo das Urgo PEG-Verbandset, mit dem Sie das Stoma selbst versorgen können.

Wundspüllösung/-Gel: ein heilungsförderndes Milieu schaffen

Mit einem Wundgel wie dem Prontosan Wound Gel aus dem Hause B. Braun können Sie Wunden reinigen und befeuchten. Sie schaffen auf diese Weise ein Milieu, in dem die Wunde gut heilen kann.

Einmalhandschuhe: für eine hygienische Pflege

Medeco bietet Ihnen beispielsweise verschiedene Einmalhandschuhe an, die Angehörige oder Pflegekräfte bei der Wundversorgung tragen können. So sind die Sicherheit und Hygiene stets gewährleistet.

Einmalpinzetten: Verbände leicht wechseln

Mit einer Eimalpinzette können Sie einen sicheren Verbandwechsel durchführen. Sie werden für den einmaligen Gebrauch herstellt und sind steril. Medeco bietet Ihnen zum Beispiel die SteriSet Pincet.

Wie desinfiziere ich eine Wunde richtig?

Während Sie bei einer Reinigung die Wunde mit einer physiologischen Kochsalzlösung oder warmen Wasser ausspülen, kommt bei der Desinfektion ein spezielles Desinfektionsmittel zum Einsatz. Für Hautwunden darf nur extrem verdünntes Schleimhautdesinfektionsmittel zum Einsatz kommen.

Wann muss bei der feuchten Wundversorgung der Verband gewechselt werden?

Den ersten Verband wechseln Sie frühestens nach 24 bis 48 Stunden. Je nach Zustand der Wunde sollten Sie dies einem Arzt/einer Ärztin oder eine Pflegekraft überlassen – insbesondere bei komplizierten und chronischen Wunden.

Was muss ich bei der Behandlung von chronischen Wunden beachten?

Mit zunehmender Diabetesdauer steigt das Risiko von schlecht heilenden Wunden an. So entstehen zum Beispiel oft Wunden an den Beinen oder Wunden im schlechter durchbluteten Knöchelbereich, an den Füßen oder am vorderen Schienbein. Unterstützen Sie den Heilungsprozess zum einen durch eine sorgfältige Wundversorgung aber auch durch eine ausgewogene Ernährung.

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