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Vor- und Nachteile einer Insulinpumpentherapie

Vorteile

  • Möglichkeit der stabileren Stoffwechseleinstellung, da sich durch die individuell angepasste Basalrate Nüchternglukosewerte verbessern lassen und seltener Hypoglykämien entstehen.
  • erhöhte Flexibilität im Alltag, da das Insulin nicht mehr nach festem  Spritzrhythmus gegeben werden muss
  • Anpassung der Basalrate bei z. B. Sport, Krankheit (Erhöhung/Senkung über temporäre Basalrate)
  • Therapieanpassung bei Schichtdiensten durch die Möglichkeit von mindestens 3 Basalraten
  • Vermeidung von Folgeschäden durch normnahe Blutzuckerwerte
  • Erhöhung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens
  • Mahlzeitenbolus auf Knopfdruck (mit Feindosierung je nach Pumpentyp in 0,1-Schritten oder kleiner), keine zusätzliche Insulininjektion per Pen oder Spritze notwendig

Nachteile

  • Insulinpumpe und Katheter liegen 24 h täglich am Körper (kurzfristiges Abkoppeln z. B. zum Baden ist möglich)
  • kostenintensive Therapieform
  • erhöhte Ketoazidosegefahr bei technischem Defekt (da sich nur kurzwirksames Insulin in der Pumpe befindet)
  • Gefahr von Hautirritationen, Infektionen oder allergischen Reaktionen durch die lange Verweildauer der Kanüle in der Haut und des Pflasters auf der Haut oder durch mangelnde Hygiene beim Setzen