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Pumpengenehmigungsverfahren (Ablauf nach MDK)

Für die Kostenübernahme kostenintensiver Therapieformen, wie der Insulinpumpentherapie, gelten spezielle Richtlinien zum Genehmigungsverfahren vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).

Der behandelnde Diabetologe muss zahlreiche Nachweise (wie z. B. für die medizinische Notwendigkeit einer Insulinpumpentherapie oder für den Therapieerfolg nach Beginn der Insulinpumpentherapie) mit einer diabetologisch-fachärztlich erweiterten Begründung erbringen. Der Patient muss eine ausführliche Dokumentation der Selbsthilfetherapie über 3 Monate einreichen.

Hier finden Sie eine Übersicht zum Genehmigungsverfahren mit Angabe der verschiedenen Anforderungen.

Übersicht Genehmigungsverfahren

Pumpengenehmigungsformular

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung hat für die Insulinpumpentherapie einheitliche und standardisierte Abläufe zur Beantragung der Kostenübernahme für die Insulinpumpentherapie festgelegt, die den Krankenkassen eine vereinfachte Abwicklung ermöglichen sollen. 

Hier können Sie sich ein Formular herunterladen und ausdrucken, welches diese Vorgaben berücksichtigt. Nehmen Sie es am besten zu Ihrer nächsten ärztlichen Untersuchung mit. 

Bitte beachten Sie:

Bei der Patch-Pumpe liegen die Therapiekosten höher als bei der konventionellen Insulinpumpe. Diese Mehrkosten werden von einigen Krankenkassen nicht übernommen. Damit kann auf den Kunden ein Eigenanteil entfallen. Dies entscheidet die Krankenkasse nach Einreichen des Kostenübernahmeantrages. Bei Pauschalverträgen für Insulinpumpen kann der Eigenanteil besonders hoch ausfallen.